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Wildnis im Dialog - Wege zu mehr Wildnis in Deutschland

Hintergrund

Im Rahmen der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) hat die Bundesregierung das Ziel formuliert, nachdem bis zum Jahre 2020 auf 2 % der Fläche Deutschlands Wildnisgebiete ausgewiesen sein sollen. Ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (F+E) befasste sich in den letzten Jahren mit der Operationalisierung dieser NBS-Vision und der Erstellung einer Suchkulisse. In einem wichtigen Schritt waren im Jahre 2012 im Rahmen einer ersten Expertentagung eine Definition von Wildnisgebieten im Sinne des NBS erarbeitet und basale Auswahl-Kriterien diskutiert worden, die ihrerseits in die Arbeit der F+E-Projektgruppe einflossen. Die Umsetzung dieses Wildnis-Ziels der Bundesregierung ist vor dem Hintergrund der Ausgangsbedingungen Deutschlands als ambitioniert zu bezeichnen. Eine adäquate Vermittlungen der Wildnisidee und eine Koordination der weiteren Vorgehensweise sind also unbedingt erforderlich, wenn dieses erreicht werden soll. Das Bundesamt für Naturschutz wollte mit dem Workshop „Wege zu mehr Wildnis“ der Tagungsreihe „Wildnis im Dialog“ hierfür wichtige Impulse geben und gemeinsam mit den TeilnehmerInnen und ReferentInnen Lösungswege erarbeiten.

Programm des Workshops

Die Vilmer Eckpunkte zu Wildnisgebieten in Deutschland geben die Diskussionsergebnisse der Expertentagung „Wege zu mehr Wildnis in Deutschland“ wieder. Grundlage der Diskussionen waren die Definition für Wildnisgebiete und die Benennung von grundsätzlich für die Wildnisentwicklung in Deutschland geeigneten Ökosystemen, so wie sie auf einer voran gegangenen Expertentagung zum Thema „Wildnis in Deutschland“ im November 2012 ermittelt worden waren.

Elbsandsteingebirge - Photo Harald Duenfelder