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Forschung & Entwicklungsvorhaben

"Bewertung von Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen - Umsetzung des Biosafety-Protokolls"

im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA)


Kontext

Durch die Ratifizierung der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) und des Protokolls zur biologischen Sicherheit (Biosafty-Protokoll) ergibt sich für die Bundesrepublik Deutschland die Verpflichtung zum Austausch von Informationen zur Bewertung von Umweltwirkungen von lebenden modifizierten Organismen (LMO) über den CleraingHouseMechanismus. Gleichzeitig werden mit der Umsetzung der Novelle der EU-Richtlinie 90/220/EWG in nationales Recht (voraussichtlich ab der zweiten Hälfte des Jahres 2002) verstärkt Anträge auf Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO´s) erwartet.


Projektziele

Ziel des Vorhabens ist eine Dokumentation und Bewertung des internationalen Stands der Forschung zu Umweltwirkung gentechnisch veränderter Organsimen insbesondere hinsichtlich deren Inverkehrsbringung. Das Vorhaben soll voraussichtlich zum August 2003 abgeschlossen sein.


Projektbearbeiter

  • Dr. Martha Mertens, Dipl.-Biologin
  • Dr. Thomas Plän, Dipl.-Biologe



Expertise zum Thema

Gutachten "Agronomic and Environmental Aspects of the Cultivation of Genetically Modified Herbicide Resistant Plants" als Entwurf eines OECD-Consensus-Dokuments (2000), Auftraggeber: UBA.

Gutachten "Draft recommendations on the use of 'Genetic Use Restriction Technologies' (GURTs) - Technical Assessment of the Set of New Technologies which Sterilize or Reduce the Agronomic Value of Second Generation Seed, as Exemplified by U.S. Patent 5,723,765, and WO 94/03619" (1999), Auftraggeber: BfN/INA, BMU für SBSTTA IV/CBD.

Variationsbildung und züchterische Selektionierung von Gehölzpflanzen (WH 1999/2000), Auftraggeber: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.

Gutachterliche Stellungnahmen zu Freisetzungsvorhaben der Bay. Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, LBP (gentechnisch veränderte Kartoffeln), des Instituts für Rebenzüchtung, Geilweilerhof (gentechnisch veränderte pilzresistente Reben), der TU München (gentechnisch veränderte Kartoffeln), (1999), Auftraggeber: Bund Naturschutz in Bayern.

Gutachten: "Evaluation von Ex-Situ- und In-Situ-Maßnahmen zur Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen sowie Ableitung von Handlungsbedarf und -ansätzen" im Rahmen des TA-Projekts 'Züchtung, Gentechnik und Biodiversität' (1998), Auftraggeber: Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag.

Expertendiskurs ZKBS, in: Workshop 'Dialogische Technikfolgenabschätzung in der Gentechnik: immer noch eine Leerstelle der Innovationspolitik?' (1998), Sozialforschungsstelle Dortmund.

Gutachten im Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht Berlin, Klage gegen Freisetzungsgenehmigung im vereinfachten Verfahren für gentechnisch veränderte herbizidresistente Mais-, Raps- und Zuckerrübenpflanzen (1997), Kläger: Gebietskörperschaften und Privatpersonen.


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