Das SeKT Verbundprojekt: Definition von Referenzbedingungen, Kontrollsedimenten und Toxizitätsschwellenwerten für limnische Sedimentkontakttests
Vor dem Hintergrund der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie besteht derzeit ein großer Forschungs- und Entwicklungsbedarf hinsichtlich der Anwendung von Kontakttests zum Nachweis des ökotoxikologischen Schädigungspotenzials von Sedimenten: Während die bisherigen In vitro-Biotestverfahren die tatsächliche Bioverfügbarkeit von Schadstoffen nur unzureichend berücksichtigen, besitzen Sedimentkontakttests höchste Relevanz für das Ökosystem, da sie realistische Expositionsszenarien simulieren. Das SeKT-Verbundprojekt (SedimentKontaktTests) wurde mit dem Ziel initiiert, kürzlich entwickelte Sedimentkontakttests zu vergleichen. Insbesondere Definitionen von Referenzbedingungen, Kontrollsedimenten und Toxizitätsschwellenwerten für limnische Sedimentkontakttests sollen erarbeitet werden.
Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden auf internationalen Tagungen präsentiert, zur Publikation bei internationalen Fachzeitschriften eingereicht bzw. werden im Moment für die Publikation vorbereitet. Siehe auch SeKT-Homepage.